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Weidenrinde als Schmerzmittel

Habt ihr gewusst, dass der in Schmerzmittel enthaltene Wirkstoff Salicin erstmals als Inhaltsstoff der Weidenrinde entdeckt wurde? Weidenrinde zählt deshalb zu den bekanntesten schmerzlindernden, fiebersenkenden und entzündungshemmenden Heilpflanzen.

Besonders bei Gelenks- oder Rückenschmerzen ist die Anwendung von Weidenrinde als natürliches Schmerzmittel zu empfehlen. Der Hauptwirkstoff Salicin wird dabei im Darm und in der Leber zu Salicinsäure verarbeitet, welches auch in synthetischen Schmerzmitteln, wie beispielsweise Aspirin, enthalten ist. Für akute Schmerzen ist Weidenrinde allerdings nicht so geeignet, da es einige Stunden, manchmal auch Tage dauern kann, bis die Wirkung einsetzt. Vielmehr ist Weidenrinde bei chronischen Schmerzen anzuwenden.

Weidenrinde wird in getrockneter, grob pulverisierter Form in heißes Wasser gegeben und getrunken. Man gibt einen bis zwei Teelöffel der Rinde in kochendes Wasser und lässt es ungefähr 20 Minuten ziehen. Es empfiehlt sich, diesen Tee über eine längere Zeit lang täglich zu trinken, denn es kann dauern, bis die gewünschte Wirkung einsetzt.

Wer sich aber nicht selbst die Mühe machen möchte, Weidenzweige zu sammeln und die Rinde anschließend zu trocknen, der kann ganz einfach zu Fertig-Präperaten aus der Apotheke greifen. Im Vergleich zu künstlich hergestellten Schmerzmittel ist das zwar eine teurere Variante, dafür aber bestimmt eine gesündere!

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