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Diptam – eine seltene Heilpflanze

Diptam ist eine Heilpflanze, die nur sehr wenigen bekannt ist. Ehrlichgesagt, habe ich bis vor einem Monat auch noch nie davon gehört. Es handelt sich dabei um ein Rautengewächs mit rosafarbenen Blüten, das aufgrund seiner speziellen Ansprüchen bezüglich seines Lebensraumes, nur vereinzelt in Europa auftritt. In diesem Beitrag werde ich über das aus der Wurzel gewonnene Diptam-Pulver schreiben.

Erfahren habe ich von Diptam erstmals durch die Hildegard – Medizin (nach Hildegard von Bingen). Sowohl in der Wurzel als auch in den Blättern sind Inhaltsstoffe wie:

  • Flavonoide, u.a. Rutin, Isoquercitrin, Diosmin
  • Furochinolin-Alkaloide
  • Furanocumarine, u.a. Psoralen, Bergapten, Xanthotoxin
  • Cumarine, u.a. Aesculetin, Umbelliferon, Limonoide

enthalten. Hört sich ja alles ganz interessant an, aber wie ist das Pulver anzuwenden und wogegen wirkt es?

Bei Erkrankungen der Arterien, wie beispielsweiße Arteriosklerose, kann Diptam wie ein natürlicher Entkalker wirken. Wie bereits erwähnt, ist die Diptamwurzel in Form von Pulver erhältlich. Es schmeckt zwar nicht sonderlich gut, da starke ätherische Öle und Bitterstoffe enthalten sind, jedoch ist es in seiner Wirkung nicht zu unterschätzen. Wer täglich drei Teelöffel Diptam-Pulver zu sich nimmt, hilft seinem Körper, Versteinerungen in den Blutgefäßen vorzubeugen.

 

Wer sich jetzt auf die Suche nach einer Diptam-Pflanze machen möchte, den muss ich leider enttäuschen, denn sie steht unter Strengem Naturschutz. Diptam-Pulver ist aber als fertiges Produkt in Bioläden, die Hildegard-Medizin im Sortiment haben, erhältlich.

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