Nur Lebensmittel aus ökologischer Landwirtschaft dürfen als Bio-Lebensmittel bezeichnet werden. Für diese Produkte wird eine genaue gesetzliche Definierung von der EU vorgegeben. Sie müssen frei von gentechnischer Veränderung und aus ökologischem Anbau sein. Zudem dürfen beim Anbau keine Pestizide oder Kunstdünger verwendet werden. Die Tiere müssen artgerecht gemäß EG-Öko-Verordnung und ohne Behandlung von Antibiotika oder Wachstumshormonen gehalten werden. Bei den Bio-Produkten wird zudem auf eine ionisierende Bestrahlung verzichtet. Es sind auch weniger Lebensmittelzusatzstoffe als in konventionellen Lebensmitteln enthalten.
Wer Bio-Produkte kaufen möchte, wird in Bio-Läden und Reformhäusern fündig. Aber auch immer mehr Supermärkte vertreiben Bio-Produkte. Milchprodukte, Gemüse und Obst sowie Backwaren werden gerne als Bio-Produkte gekauft. Werden die Bio-Produkte weiterverarbeitet und als bearbeitete Bio-Produkte verkauft, dürfen keine künstlichen Lebensmittelzusatzstoffe wie Aromen, Konservierungsstoffe oder Geschmacksverstärker verwendet werden. Eine Studie der University of London kam zum Schluß, dass es tatsächlich keine gesundheitsrelevanten Unterschiede zwischen ökologisch und konventionell produzierten Lebensmitteln gibt. Doch unser Gewissen ist auf jeden Fall beruhigt, wenn wir Bio-Lebensmittel kaufen.